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Geschichte und Entwicklung
Schulentwicklung

Schulentwicklung ist der systematische, zielgerichtete, selbstreflexive und für die Bildungsprozesse der Schülerinnen und Schüler funktionale Entwicklungsprozess hin zu einer Professionalisierung der schulischen Prozesse. Sie dient der Verbesserung der Qualität der Schule als Institution und des Unterrichts.
Die Aufgabe einer Schulinspektion ist es, die Berliner Schulen in ihrer Qualitätsentwicklung zu unterstützen. Dazu untersucht die Schulinspektion die Schule als Gesamtsystem und gibt ihr Rückmeldungen zu ihren Stärken und zu ihrem Entwicklungsbedarf.
Die interne Evaluation ist wichtiger Bestandteil einer systematischen Schulentwicklung. So dient sie etwa zu Beginn der Schulprogrammentwicklung der Bestimmung der schulischen Ausgangslage und diagnostiziert schulische Stärken und Schwächen. Im Rahmen des kontinuierlichen Entwicklungsprozesses des Schulprogramms werden mittels der internen Evaluation die Erreichung der Qualitätsziele, insbesondere bei der curricularen Standardsetzung, und die Wirksamkeit der eingeleiteten Maßnahmen der Schule überprüft.

Anfäge unserer
Geschichte

 
 

Bau der Turnhalle

Es war das Jahr, in dem Hula-Hopp eine Volksseuche wurde! Nach einem Jahr Bauzeit bekam die Mühlenauschule endlich eine eigene Turnhalle. Sie wurde am 8. Juni 1959 feierlich eingeweiht.

1959

 

1958

Verein der Eltern und Freunde der Mühlenauschule

Der Verein der Eltern und Freunde der Mühlenauschule wurde gegründet. Er machte es sich zur Aufgabe, durch Beiträge und freiwillige Spenden der Schule finanzielle Hilfe zu geben für Dinge, die aus dem normalen Schuletat nicht oder erst viel später beschafft werden konnten. Auch manche Klassenfahrt in ein Schullandheim wäre ohne seine Unterstützung nicht zustande gekommen. Im Herbst des Jahres wurde mit dem Rohbau der Turnhalle begonnen.

 

1000 Schüler

In diesem Jahr hatte die Mühlenauschule weit über 1000 Schüler. Die Einschulung fand im großen Musikraum statt. Außerdem konnte die westlich anschließende Feldfläche als Spielrasen hergerichtet werden.

1953

 

1951

Wiederaufbau

Mit dem Wiederaufbau des zerstörten Nordflügels der Schule war endlich begonnen worden und er wurde noch im selben Jahr fertiggestellt. Der Nordeingang und die großen Räume am Ende des Flures wurden neu gebaut. Am 5.9.1951 wurden sie bezogen .Endlich war die Raumnot etwas beseitigt. Der Schicht-unterricht konnte aufhören. Herr Schwechla übernahm von Herrn Schall die Schulleitung der 6. Grundschule und der 5. OPZ - der Oberschule Praktischen Zweiges. Den alten Namen - 1. Volksschule Zehlendorf - gab es ab Sommer 1951 nicht mehr. Die Schule umfasste jetzt 24 Klassen der 6. Grundschule mit 1030 Schülern und fünf Klassen der 5. OPZ mit 179 Kindern. 28 Lehrer mit Herrn Rektor Schwechla unterrichteten diese 29 Klassen in 27 Klassenräumen. Die Jahre des Wiederaufbaus waren von vielerlei Problemen geprägt. Aber im Herbst fuhr eine Klasse ein erstes Mal wieder ins Schullandheim nach Soderstorf! So, wie es der Bevölkerung allgemein an vielem, ja oft am Lebensnotwendigsten mangelte, so hatte auch die Schule mit mancherlei Mängeln und Nötenzu kämpfen. Gegen den schlechten Ernährungszustand der Kinder war eine allgemeine Schulspeisung eingerichtet worden: Täglich wurde in der ersten großen Pause an alle Schüler eine warme Mahlzeit ausgegeben. Der hohen Zahl von Schülern stand oft genug ein Mangel an Lehrkräften gegenüber. Die Ausstattung der Schule mit Lehrmitteln und Unterrichtsmaterial baute auf Improvisationen. Der Schulhof war in einem beklagenswerten Zustand, obwohl er regelmäßig für den Sportunterricht benutzt werden musste. Als er in diesem Jahr endlich neu befestigt war, wurden die zwei Lindenreihen gepflanzt.

 

Blockade

Die Blockade der Westteile Berlins verändert wieder einmal das Leben in der Stadt. Durch die Luftbrücke, organisiert von General Clay, wird Berlin mit allen notwendigen Gütern versorgt. Am 12. Mai 1949, dem Tag der Blockadeaufhebung , haben die Schüler der Mühlenauschule frei . Nur die Schulspeisung wird ausgeteilt. Im September wird Rektor Säger verabschiedet und Herr Schall übernimmt die Schulleitung.

Mai, 1949

 

1945

Neuanfang

Der Krieg war endlich vorbei - und verloren. Am 24. April besetzten sowjetische Soldaten Zehlendorf. In den Tagen nach dem Kriegsende kam es zu Plünderungen des Schulgebäudes durch die deutsche Bevölkerung. Am 18. Juni begann der Unterricht für 387 Kinder. Acht Lehrer und am Anfang nur vier Klassenräume standen zur Verfügung. Der Wiederaufbau begann. Die Schulspeisung und die Versorgung mit dem Lebensnotwendigen ließ den Unterricht in den Hintergrund treten. Doch auch neue pädagogische Ideen wurden verwirklicht. In der Einheitsschule wurden alle Schularten zusammengefasst. Die Mühlenauschule gehörte zusammen mit der Arndtschule, der Gertraudenschule und der Landschule (jetzt Erich-Kästner Grundschule) zum Einheitsschulbereich Dahlem.

 

Bombenangriff

Am 28. Januar wird bei einem Bombenangriff der Nordflügel der Schule schwer zerstört. Alle Akten werden dabei vernichtet.

1944

 

1943

Einzug der „Marine- Wachkompanie"

Es waren keine Schüler mehr im Gebäude, sondern die „Marine- Wachkompanie" benutzte fast alle Räume. Nur in einem Raum, dem „Schuldienstraum", wurde das Schulinventar, auch die gesamten Akten, untergebracht. Der Schulleiter, als einziger Lehrer noch an der Schule, führte den Schriftverkehr mit den auswärts untergebrachten Klassen. Rektor Säger durfte keinen Unterricht für die zurückgebliebenen Schüler erteilen, aber er tat es doch!

 

Kinderlandverschickungen

Die ersten Bomben fallen auf Berlin. In den Kellern der Schule werden Luftschutzräume eingerichtet. Die Schüler werden einzeln oder klassenweise verschickt. Lehrer und Eltern begleiten die „Kinderlandverschickungen". Die Schüler werden zu Altstoffsammlungen eingesetzt. Die besten Sammler werden öffentlich belobigt.

1940

 

1939

Fertigstellung

Am 1. September begann der 2.Weltkrieg. Deutsche Soldaten überfielen Polen. Noch am Abend wurde der erste Fliegeralarm in Berlin ausgelöst. Der zweite Bauabschnitt der neuen Schule war fertiggestellt und wurde von den Schülern bezogen. Doch die nächste Zeit ließ ein normales Schulleben nur bedingt zu.

 

Judenverfolgung

Das Jahr 1938 ist auch das Jahr der ersten, schweren Judenverfolgung. Am 9./10.November werden jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert, Gotteshäuser angezündet und auch Menschen getötet. Verantwortlich sind die Schlägertrupps der SA und die Mitglieder der Nazipartei. Am 15.11.1938 wird den jüdischen Kindern der Besuch aller öffentlichen Schulen untersagt. Aber noch ist Frieden - und das Leben der meisten Bürger ist ganz normal. Während des Jahres wird an der Mühlenauschule weitergebaut -der Quer-flügel mit dem Haupteingang an der Molsheimer Straße und der hintere Teil des langen Flügels.

1938

 

April, 1937

Bezug des 1. Bauteils

Berlin feierte sein 700-jähriges Bestehen. Nach einem Jahr Bauzeit wurde im April der erste Bauteil der neuen Schule von sechs Klassen bezogen. Die „1. Volksschule Zehlendorf" war bis dahin im alten Schulhaus in der Potsdamer Str.7 untergebracht. Die Mühlenauschule wurde also Rechtsnachfolgerin der 1.Zehlendorfer Gemeindeschule. Unsere Mühlenauschule hat folgedessen ihren „Geburtstag" im April 1937. Zwischen dem neuen Schulhaus und der Berliner Straße entstand zur gleichen Zeit eine neue Wohnsiedlung.

 

Grundsteinlegung

Es war das Jahr der 11. Olympischen Spiele in Berlin. Im April wurde mit großem Gefolge - die Hakenkreuzfahne der NSDAP voran - von der Nordschule zu den Feldern an der Mühlenaue, dem Feld hinter der Holländischen Mühle, gezogen. Es wurde der Grundstein für das neue Gebäude der 1. Volksschule gelegt. Die Redner feierten den Neubau von Schulen als Verdienst der nationalsozialistischen Politik. Die Verschlussplatte ist heute noch im Keller des Schulhauses zu sehen.

April, 1936

Mühlenau GS

Molsheimer Str. 7

14195 Berlin

Email: muehlenau.cids@t-online.de

Phone: (030) 8 32 50 99

Fax: (030) 8 32 96 22

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